Die Jury der Evangelischen Filmarbeit
empfiehlt als Film des Monats Mai 2010
Der Vater meiner Kinder
Ein Mann ist mit dem Handy am Ohr unterwegs durch die Straßen von Paris. Grégoire Canvel ist Filmproduzent, der mit Filmen nicht nur Geld verdienen will, sondern sich bis zur persönlichen und finanziellen Verausgabung für ihren künstlerischen Anspruch engagiert. Enthusiastisch und wie ein Getriebener verfolgt er seine Projekte. In der verbleibenden Zeit widmet er sich kaum weniger hingebungsvoll seiner Familie, seiner Frau Sylvia und seinen drei Töchtern. Nach einem Kurzurlaub in Ravenna lässt sich die Insolvenz seiner Firma nicht mehr abwenden. Grégoire verliert seine Energie und Zuversicht und nimmt sich das Leben. In ihrer Trauer und Wut, Verzweiflung und Ohnmacht stellen sich Sylvia und die Töchter der neuen Situation. Sylvia versucht in der Firma zu retten, was zu retten ist. Ihre Töchter lernen erwachsen zu werden. Clémence, die älteste, entdeckt ihre Liebe zum Film, findet heraus, dass ihr Vater einen unehelichen Sohn hat, und lernt, seine Schwächen besser zu verstehen. [Mehr ...]
