Die Jury der Evangelischen Filmarbeit
empfiehlt als Film des Monats November 2009
Eine Perle Ewigkeit
Die junge Fausta singt, wovon sie nicht sprechen kann. Ihre Mutter wurde während des peruanischen Bürgerkriegs in den 80er Jahren vergewaltigt, als sie mit Fausta schwanger war. Dieses Trauma überträgt sich nach dem Volksglauben mit der Muttermilch auf die Tochter. Fausta hat sich völlig in sich zurückgezogen, geht nicht allein auf die Straße, zu sich selbst findet sie nur, wenn sie mit selbst komponierten Liedern gegen ihre Angst ansingt. Um sich gegen männliche Bedrohung zu schützen, hat sie sich eine Kartoffel in den Unterleib eingeführt, die ihr zunehmende Schmerzen bereitet. Als die Mutter stirbt, nimmt Fausta eine Stelle bei der Pianistin Aida an, um die Beerdigung zu finanzieren, und knüpft dort eine zurückhaltende Freundschaft mit dem Gärtner Noé. Die Pianistin eignet sich Faustas Melodien an und feiert damit Erfolge. Die als Lohn versprochenen Perlen aber verweigert sie ihr. Also kehrt Fausta eines Nachts in das Anwesen zurück, um das ihr Zustehende einzufordern. [Mehr ...]
